Il SilentWalk  è un messaggio silenzioso ma inequivocabile.

Wir

Über Uns

Der Silent Walk wurde im Jahr 2024 in Zürich ins Leben gerufen. Wir sind eine unabhängige Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die durch regelmässige Silent Walks in verschiedenen Schweizer Städten ein Zeichen für Israel und gegen Antisemitismus setzen. 

 

Unsere Botschaft ist unverkennbar: Wir stehen zum Existenzrecht des Staates Israel, zur Verteidigung seiner Grenzen und zum Schutz seiner Bürger. Wir wenden uns gleichzeitig entschieden gegen Antisemitismus, Hass, jede Form der Diskriminierung und antijüdische Vorurteile. Wir bekennen uns zu keiner politischen Ideologie. Unsere Märsche stehen allen Menschen offen, unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.

 

Der Begriff „Silent“ bezieht sich auf die Form des Protests. Wir begleiten unseren Marsch zwar mit Musik und halten jeweils eine Anfangs- und Schlussrede, laufen aber nicht, wie es bei anderen Demonstrationen üblich ist, mit lauten Parolen schreiend durch die Strassen der jeweiligen Städte. 

 

Der Silent Walk ist für uns eine starke Ausdrucksform: Im gemeinsamen Schweigen liegt eine Kraft, die lauter ist als Worte, eine stille, aber unmissverständliche Botschaft.

 

Unsere Meinung zum Thema:

 

Israel. Die Existenz Israels steht nicht nur für die Selbstbestimmung der jüdischen Nation, sondern auch für die Werte von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einer konfliktbelasteten Region. Das Land fördert Fortschritt und Innovation in Wissenschaft, Technologie und Landwirtschaft, wovon nicht nur Israel selbst, sondern die gesamte Welt profitiert. Darüber hinaus ist Israel ein Ort, an dem unterschiedliche Kulturen und Religionen nebeneinander leben.

 

Der Staat ist entschlossen, Frieden und Koexistenz mit seinen Nachbarn zu fördern, trotz der erheblichen Herausforderungen, die ihm gegenüberstehen. Ein starkes und souveränes Israel spielt eine wesentliche Rolle für die Sicherheit, Stabilität und den Frieden in der Region und trägt zum Schutz der Rechte aller dort lebenden Minderheiten bei.

 

Kritik an Israel ist legitim, jedoch sollten dabei die gleichen Massstäbe angelegt werden wie für andere Nationen. Wer über Israel urteilt, muss dieselben rechtlichen und moralischen Kriterien anwenden wie bei anderen Staaten. Es ist wichtig, zwischen sachlicher Kritik und Verleumdung zu unterscheiden.

 

Antisemitismus. Antisemitismus stellt eine gravierende Bedrohung für den Zusammenhalt und die Werte unserer Gesellschaft dar. Sein Anstieg, insbesondere nach gewaltsamen Konflikten wie dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, verdeutlicht die Verletzbarkeit und Anfälligkeit unserer sozialen Systeme für Vorurteile und Intoleranz.

 

Unabhängig davon, ob es sich um klassischen oder sekundären Antisemitismus handelt – aus linksextremen, rechtsextremen oder islamistischen Motiven oder auch zunehmend durch antisemitische Ressentiments aus der Mitte unserer Gesellschaft – sehen sich Juden überall, auch in der Schweiz, einer seit Jahren steigenden Bedrohung ausgesetzt. Uneingeschränkte Meinungsfreiheit kann rasch zu einer Dominanz bestimmter Meinungen führen, die anderen, bewusst oder unbewusst, auferlegt wird. 

 

Um Antisemitismus konsequent zu bekämpfen, bedarf es einer kollektiven Anstrengung, die Bildung, Prävention, Rechtsprechung und Dialog umfasst. Nur so können wir ein Umfeld schaffen, in dem Vielfalt geachtet und gefördert wird, und in dem alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben, in Sicherheit leben können.